Ursprünglich aus der Psychoanalyse entstanden, verbindet die Bioenergetische Analyse Körperarbeit mit der Arbeit an Seele und Gefühl.

Traumatische Erfahrungen schlagen sich immer auf ganz spezifische Weise auch im Körper nieder und können - manchmal erst nach Jahren - zu psychosomatischen Erkrankungen (z.B. Asthma, Bronchitis, chronische Kopf-, Nacken- und Rückenschmerzen, Störungen des Verdauungstraktes etc.) oder zu Angstzuständen, Panikattacken, Schlaflosigkeit, destruktive Verhaltensweisen und Konzentrationsschwierigkeiten führen. Auch bei der Entstehung von Krebserkrankungen können sie eine wichtige Rolle spielen. Im Gegensatz zu der weit verbreiteten Einschätzung können Traumata geheilt werden und der Schlüssel dazu liegt in unserer Physiologie, weil Traumata die körperlichen Strukturen völlig durchdringen und in Form von erstarrter Energie im Nervensystem und im Organismus gebunden bleiben, sowie eine starke Atemeinschränkung mit sich bringen. Durch das körperbezogene Arbeiten können traumatische Erlebnisse aus der somatischen Ebene ins Bewusstsein gehoben und neuronale Netze im Gehirn tatsächlich umstrukturiert werden. Körperliche Blockierungen werden allmählich gelöst und die dadurch gebundenen Kräfte werden freigesetzt, damit sie für die Stärkung des Lebensflusses und die Selbstheilung genutzt werden können.

Referentin: Wera Fauser, HP, Lehrtherapeutin der Stuttgarter Ges. für Bioenergetische Analyse, www.sgfba.com