Wir alle physiogniomieren, wenn wir einem unbekannten Menschen begegnen, indem wir Charaktermutmaßungen anstellen und unsere Gefühlseindrücke mit der inneren Erfahrungswelt verknüpfen. In der Psycho-Physiognomik geht es darum, diese mehr unbewussten Eindrücke bewusst zu ordnen und sie zu interpretieren. Sie ist ein Weg, sich über das schauende und fühlende Wahrnehmen auf sein Gegenüber einzulassen. Aus der sensiblen Betrachtung und Achtsamkeit gegenüber der äußeren Erscheinung eines jeden Menschen lassen sich Rückschlüsse ziehen von den äußeren Zusammenhängen auf die inneren.

Die Psycho-Physiognomik will die Sprache des menschlichen Gesichts als Ausdruck der Seele verständlich machen und bietet so Lebenshilfe und Diagnosemöglichkeit. Die Lehre der Psycho-Physiognomik ist  bei Wilma Castrian durchsetzt von vielen Einsichten und Denkanstößen der Philosophie und Erkenntnisforschung.

Buch:Wilma Castrian, "Lehrbuch der Physiognomik-Antlitzdiagnose für die Praxis" (Haug-Verlag)

Referentin:  Wilma Castrian, Schmedenstedt