Vorträge im Wintersemester 2018/2019

Die Vorträge finden regelmäßig dienstags zu den unten genannten Terminen im Hörsaal 1 der Neuen Universität (Altstadt) am Uniplatz statt. Der Beginn der Vorträge ist jeweils um 19:30h.

Eintritt 10.-€ für Nichtmitglieder, 6.-€ für Mitglieder von GANIMED e.V. Eine Voranmeldung ist nicht nötig, zeitiges Kommen empfehlenswert.

Das detaillierte Vortrags- und Kursprogramm des Sommersemesters 2018 kann allen Interessierten als pdf-Datei über unseren Emailverteiler zugeschickt werden, in den Sie sich jederzeit ohne irgendeine Verpflichtung eintragen können.

Einige Tage vor jedem Vortrag wird über den Emailverteiler ein Hinweis zu der jeweiligen Vortragsveranstaltung zugesandt. Über das Vortragsprogramm vergangener Semester können Sie sich im Archiv informieren.

Irene Czeiler

Der oberste Halswirbel, der Atlas, hat eine Schlüsselposition für den gesamten Körper inne. Durch ihn verlaufen u.a. das Rückenmark und die Rückenmarksflüssigkeit. Darüber hinaus sind hier Hirnnerven und weitere feinste Nervenbahnen sowie Blutgefäße lokalisiert. Doch ein Großteil der Menschen hat eine unbemerkte Fehlstellung des Atlas-Kopf-Gelenks. Eine Atlaskorrektur führt in der Beobachtung zu einer Vielzahl positiver Effekte: Die Methode nach René-Claudius Schümperli besteht darin, durch eine gezielte Massage in allen vier Schichten der kurzen Nackenmuskulatur bestehende Verspannungen zu lösen. Aktivierte Selbstheilungskräfte stimulieren unser komplexes Körper-Seele-Geist-System. Jeder kennt die befreiende Wirkung, wenn ein Schmerz nachlässt. Diese Erleichterung wirkt gleichermaßen produktiv auf unser Körpergefühl wie auch auf die eigene Stimmung und unseren Zugriff auf das soziale Umfeld. Wohlbefinden und Energie können zurückkehren. Eine Atlaskorrektur ist kein Wundermittel, sondern eine gute Basis für eine verbesserte Körperhaltung und stabile Gesundheit. Die Referentin hat über zwei Jahrzehnte Erfahrung mit der Methode.

Referentin: Irene Czeiler, www.atlasprofilax.de

 

Dr. med. György Irmey

Die Welt dreht sich immer schneller, die Informationsflut ist unüberschaubar, die Zeit scheinen immer unruhiger, unberechenbarer und ungewisser zu werden. Da kann ein Mensch schon fast wahnsinnig werden. Insofern ist es nicht verwunderlich, dass manche gute Idee oder Vorstellung sich selbst ad absurdum führt. Und es geschehen Entwicklungen, die vielleicht in guter Absicht gestartet sich so sehr verselbstständigen, dass wir sie kaum mehr beeinflussen können. So sind der Automatisierungswahn, der Bürokratiewahn, der Digitalisierungswahn, der Planbarkeitswahn, der Ökonomisierungswahn bis hin zum Wachstumswahn einige der Begriffe, die be- und durchleuchtet werden sollen. Aber auch ein immer mehr um sich greifender Gesundheitswahn, Machbarkeitswahn, Perfektionswahn bis hin zum Unsterblichkeitswahn sind problematische Entwicklungen, die unsere Lebensfreude trüben. Nun kommt es bei allen Dingen im Leben auf das rechte Maß an. Der Vortrag möchte auch positive Impulse für einen besseren Umgang mit uns selbst und unseren Vorstellungen in einer modernen, dem Leben zugewandten Welt geben.

Referentin: Dr. med. György Irmey, www.ganimedheidelberg.de

 

Roth Monika

Wunderbar… aber wie, wenn einem nicht zum Lachen ist - was dann? Mit dem einzigartigen Konzept von Lachyoga, begründet von dem indischen Arzt Dr. Madan Kataria, kann jeder Mensch ohne Grund lachen. Wir starten das Lachen als Übung in der Gruppe. Durch Blickkontakt und kindliche Verspieltheit, wird es sehr schnell zu einem natürlichen, ansteckenden und herzlichen Lachen. Die Lachwissenschaft (Gelotologie) hat festgestellt, dass der Körper nicht zwischen einem gespielten und natürlichen Lachen unterscheiden kann. Deshalb führen beide Formen des Lachens zu den gleichen physiologischen und psychologischen Effekten. Es heißt Lachyoga, weil wir Lachübungen mit Atemübungen aus dem Yoga kombinieren. Das führt zu mehr Sauerstoff in Körper und Gehirn und wir fühlen uns dadurch energievoller und gesünder. Alles was Mann und Frau dazu braucht ist die Bereitschaft, lachen zu wollen. Lachen ist die beste Medizin und die beste Infektion aller Zeiten – hochgradig ansteckend!

Referentin: Monika Roth, www.lachschule-odenwald.de

 

rosea susannaavingarde nana

Feen und Elfen- Trolle und Riesen – Begegnungen mit der Anderswelt lassen einen Zauber wach werden, der ein Gegengewicht zu unserer Welt und der harten Realität darstellt. Dieser Zauber gehört auch zu einer unserer wichtigen Lebensformen und wird durch Worte, innere Bilder, Lieder und dem Klang der Goldenen Leier tief miterlebt. Die Seele wird dabei berührt und verzaubert. Nana Avingarde ist bereits seit 1989 erfolgreich als Märchenerzählerin auf Bühnen und Veranstaltungen in ganz Deutschland aufgetreten. Im Rundfunk und Fernsehen ist sie als Märchenerzählerin bekannt und hat bereits zahlreiche Sendungen gestaltet. Ihre Märchen werden auch in Zeitschriften gedruckt. Durch das tiefe Eintauchen in das Wesen der Märchen findet sie beim Erzählen eine Ebene, mit der sie die Herzen öffnet und Bilder in die Seele gibt. Susanna Rosea ist eine ausgebildete, vielseitige Liedersängerin und Liedermacherin, die aus der Quelle ihres Herzens schöpft. Ihr großes Interesse gilt dabei den verschiedenen Kulturen dieser Welt. Sie singt Lieder in den jeweiligen Landessprachen und verbindet diese mit deutschem Liedgut, um so Brücken zwischen den Kulturen zu bauen. Neben dem Gesang gilt ihre Leidenschaft u.a. auch dem Spiel der goldenen Leier und der Flöte. Diese wunderbare Übereinstimmung von Wort und Klang, lässt den Zuhörer ein doppeltes Erleben und Eintauchen in die Welt des geheimnisvollen tief miterleben.

Referentin: Nana Avingarde, Susanna Roseawww.maerchenfrau.com, www.susanna-rosea.de

 

Völkner Christine

Vor 40 Jahren hatte ich eine Nahtod-Erfahrung. Als ich vom Jenseits wieder in meinen Körper zurückkehrte, merkte ich, dass ich die kosmische Liebe, die Glücksgefühle und unendliche Freiheit im Reisegepäck mitgebracht hatte. Doch wie sollte ich damit umgehen, wenn ich meine neuen Wahrnehmungen nicht mit den anderen Menschen teilen konnte? So habe ich den Kosmos um Hilfe gebeten. Meine geistige Führung zeigte mir, wie man eine Brücke zwischen der irdischen und jenseitigen Realität baut. Dabei durfte ich erkennen, dass unsere Alltagssorgen, Angst und Stress verkehrte Wegweiser sind. Nur Glücksgefühle können heilen. Normalerweise bleibt uns der Zugang zu diesen spontanen Glücksgefühlen verborgen. Doch wer einmal durch den Tod gewandert ist, weiß, dass hinter dem Schleier unserer Realität nur Licht, Liebe und Ganzheit sind. Der Tod ist die andere Seite unseres Lebens. Doch wie kommt man an diese Glücksgefühle, wenn man verzweifelt ist, ohnmächtig oder zornig? Darauf möchte ich eingehen und werde praktische Übungen zeigen, damit Sie das Ganze besser verstehen und gleich in den Alltag integrieren können.

Referentin: Christiane Maria Völkner, www.yowea.com

 

praxis lichtblick heilpraktiker weinheim petra weiss

Wendepunkte im Leben können viele Ursachen haben. Oft sind gesundheitliche oder persönliche Krisen Anlass für einen Kurswechsel. Jetzt endlich wollen wir etwas Wesentliches verändern. Doch wohin soll die Reise gehen? Viele von uns waren so lange im Hamsterrad, dass sie den Kontakt zu Ihren Bedürfnissen verloren haben. Die eigenen Bedürfnisse wieder wahr- und ernstnehmen, ist die Basis dafür, dass Sie gut für sich sorgen können. Dieser Vortrag wird Ihnen nicht sagen, wie Sie leben sollen. Er will Ihnen Impulse anbieten, mit denen Sie selbst herausfinden können, was Ihnen dient. In dem Vortrag erleben Sie einen bunten Reigen an Impulsen. Sie hören nachvollziehbare Beispiele aus dem Alltag und erhalten praktische Tipps für die Umsetzung der ersten Schritte in Richtung Selbstfürsorge. PetRa Weiß hat nach schwerer Krankheit ihr Leben auf den Kopf gestellt und konventionelle Pfade verlassen. Ihre Erlebnisse aus mehr als 15 Jahren selbstbestimmter Lebensgestaltung fließen in den Vortrag ebenso ein wie ihre Erfahrung aus der Begleitung ihrer Patient*innen auf dem Weg zu sich selbst.

Referentin: HP PetRa Weiß, www.praxis-lichtblick.eu